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Rainbow Beach

 

Abenteuer East Coast

 

 

Teil 5

 

Location: Rainbow Beach, Queensland
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Entfernungen lernen einzuschätzen

Bevor wir Brisbane verließen hatten wir den Plan gehabt, bis zu einem Punkt zu fahren wo man sich das Great Barrier Reef richtig ansehen kann. Dies geht aber wohl erst richtig ab Cains. Doch das war Anhand der Entfernung die wir dann noch vor uns hätten und der einen Woche die wir nur für die ganze Tour nur haben illusorisch. Jedoch konnten wir es immer noch an den Rand des Riffes schaffen und das beginnt wie das auch das Abenteuer Great Barrier Reef fängt an Fraiser Island an. Die Insel ist ungefähr 6 Stunden von Brisbane entfernt. Schwierig einzuschätzen bei den Strecken die wir fahren ist viel Benzin wir brauchten um ans Ziel zu kommen. Zwar kann ja jeder den Verbrauch auf die Kilometer ausrechen aber die Kalkulation wenn du nicht sicher sein kannst ob die Tankstelle auch noch offen hat wenn du diese Abfährst, gestaltet sich schwieriger. Bei einer anderen Tour musste ich schon mal die Nacht an einer Tankstelle in meinem Van verbringen bis diese wieder öffnete. In Australien können Tankstellen gute 250 km weiter entfernt sein und jede hat andere Öffnungszeiten! Man muss auch damit rechnen das sie Sonntag ganz zu haben oder in der Woche nur bis 5 pm geöffnet sind. Empfehlenswert ist da immer ein Ersatztank dabei zu haben.
 

Great Sandy National Park

Nach Brisbane wenn man den HYW Richtung Norden verlässt, wird es erstmal nicht sehr interessant. Es ist mittlerweile dunkel geworden, wo wir den Great Sandy National Park erreichen. Um an unser Ziel zu gelangen mussten mitten durch Ihn hindurch auf einer kleinen Landstraße fahren. Nachts durch einen Nationalpark zu fahren ist nicht ganz ungefährlich. Viele Tiere treiben sich zu dieser Zeit auf den Straßen herum, besonders Kängurus. Egal welche Tiere ich in Australien bis jetzt gesehen habe, sie sind generell größer als in Europa und natürlich können sie alleine dadurch größeren Schaden verursachen, zum Beispiel bei Autounfällen. Besonders gefährlich ist es, wenn einem ein Känguru vor das Auto läuft. Kängurus bleiben im Lichtkegel der Scheinwerfer stehen. Jedoch auf das Tier drauf zu halten, wie ich es in der Fahrschule gelernt habe, ist hier kontraproduktiv. Kängurus kennen meist noch in letzter Sekunde die Gefahr und wollen sich durch einen Sprung im letzten Moment noch vor der Gefahr retten und landen damit meist mitten in deine Windschutzscheibe, was hier in Australien auch viele Fahrer schwer verletzt haben. So schleichen wir mit 60 km durch die Stockdunkle Nacht mit der Angst jeden Moment ein Tier an/in der Windschutzscheibe zu haben. Nach einer halben Stunde Fahrt haben wir weder Handyempfang noch irgendein Auto kommt uns noch entgegen. Unheimlich, wo fahren wir bloß hin? Nach einer weiteren halben Stunde kamen wir dann doch in das kleine Städtchen Rainbow Beach an und versuchten uns ein Schlafplätzchen zu suchen. Wir fuhren herum hatten aber keinen Erfolg. Es führte keine kleinere Straße hinaus aus dem Ort in dem wir eventuell hätten schlafen können und es gab auch keine größere Tankstelle in der wir uns hätten unterstellen können. Da wir uns ja hier auch nicht auskannten, gingen wir zu einem kleinen Fischladen der noch offen hatte und fragten dort nach einem guten Standort.
 
Tipp: Es ist in Australien das beste immer erst zu Fragen egal wie blöd oder wie komisch es einem vorkommt, dann bekommt man die richtig guten Tipps. 
Wie man auch an einen Job kommen kann.
Der Inhaber des Fischrestaurants hat auch eine ganze Weile mit uns gequatscht, wo wir herkommen und was wir so machen…, als er hörte, dass wir aus Deutschland kommen, hatte er sofort gefragt ob wir für Ihn Arbeiten möchten als als Küchenhilfe, was ich auch sofort gemacht hätte, wenn ich Fisch mögen würde und zweitens musste ich auch mit meiner Begleitung und Auto auch wieder nach Sydney zurück fahren müssen. Sie hätte den Rückweg auch alleine auf sich genommen. Doch das wollte ich nicht.
 
Der Chef des Fischrestaurant hatte dann auch einen guten Übernachtungstipp – direkt am Strand des Ortes. Dort ist zwar Campen verboten, es kontrolliert jedoch keiner und man kann sich auch gut verstecken. Nach einigen weiteren Versuchen noch eine legale Möglichkeit zu finden, stellten wir uns einfach an den Strand, wo auch schon andere Backpacker standen hin und schliefen nach einem Spaziergang am Strand unter Vollmond ein. 
 
Rainbow Beach - Der Ort
Am nächsten Morgen wachten wir mit blauen Himmel und strahlender heisser Sonne auf. Es ist eine traumhafte Aussicht aus dem Fenster vom unserem Campervan auf den Stand zu schauen. Wir machen uns auf und holten uns erstenmal einen Kaffee. Danach versuchen wir eine Tour zu Fraiser Island zu buchen und fahren zur Touristeninformation. Jedoch als wir um 9 am dort angekommen (was für Australien die normale Öffnungszeit sind) waren leider alle Touren auf die Insel schon um 6 am aufgebrochen. Große enteuschung macht sich bei uns breit und besonders meine mit Travelerin taten mir leid, Sie wollten unbedingt auf diesen Trip diese Insel besuchen jedoch erlaubt uns jetzt die Zeit für den Rückweg keinen weiteren Tag die Insel zu besuchen.
 
 
Reiseplanung für die Ostküste:  
Die Ostüste in Australien muss man von der Organisation in zwei hälften Teilen und jeweils seperat Planen. Einmal die Stecke Melbourne -> Sydney -> Brisbane ist man sehr felexibel und kann man im Grunde alles von selbst erkunden. Wo es mit dem Grand Barrier reef los geht d.h. Brisbane -> Cairns, ist man jedoch auch immer auf Touren angewiesen, die ihren eigenen Rhythmus haben und daran muss man sich anpassen.
 
Doch ich werde noch einmal auf diese Insel fahren und ein das verspreche ich meiner Begleitung. 
 
Jetzt haben wir noch einen ganzen Tag für Rainbow und dem Strand.
Der Ort ist ziemlich klein, er hat sich komplett auf den Tourismus für Frasier Island eingestellt, es gab sogar einen Supermarkt, der allerdings noch teurer war, als die Convenience Stores in Sydney! Genau wie alle anderen Geschäfte in dem Ort. Trotzdem fühlten ich und meine mit Travelin uns an diesem Ort sehr wohl, baden im türkisblauen Wasser und am fast weißen Strand liegen, hat sich auch schon sehr gelohnt, Obwohl wir die Chance Frasier Island zu sehen verpasst haben, hat war dieser Trip bis jetzt auch schon ausgezahlt. Am Abend besuchten wir noch den örtlichen Convenience Store und hatten noch eine sehr lustige Nacht bis es am nächsten Tag wieder zurück nach Süden ging.
Trotzdem ist das Abenteuer Ostküste (Brisbaine -> Sydney) noch nicht vorbei, denn auch auf der Rückfahrt konnten wir auch noch spektakuläre Dinge erleben. Dazu mehr im nächsten Bericht.
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