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Surfers Paradiese

 

Abenteuer East Coast

 

 

Teil 3

 

Location: Gold Coast
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Der Weg nach Surfers Paradise

Noch nass vom Schwimmen ging es wieder auf den HWY. Ab Byron Bay wurde dieser wieder breiter, denn obwohl Byron noch in New South Wals liegt, gelangt man schon in 2 Stunden von Brisbane (der Hauptstadt von Queensland) nach Byron Bay. Der Weg nach Sydney würde 10 Stunden dauern. Die Sonne meinte es an diesem Tag gut mit uns, denn sie heizt den ganzen Tag auf unser Auto, sodass wir im Nullkommanix wieder trocken sind. Uns fällt auf, dass sich die Landschaft verändert hat. Wir sehen, dass an den Straßen, an denen wir jetzt entlang fahren, ganz andere Bäume und Pflanzen stehen, als die, die wir aus der Umgebung von Sydney kannten. Das dunkle Grün der Vegetation hatte sich verändert und zwar in ein sehr Helles - und so erscheint die ganze Landschaft noch tropischer. Nach einer Stunde überqueren wir die Grenze von New South Wales nach Queensland. 
 

Queensland

Der Bundesstaat, dessen Motto "The Sunshine State" ist, hört sich an wie ein gutes Versprechen. Denn wir hatten die letzten Wochen in Sydney doch einige verregnete Tage. Queensland ist berühmt für seinen tropischen Norden und ist mit seinen 1.730.650 km² ca. 5 mal größer als Deutschland. Jedoch leben hier nur 4,6 Millionen Menschen (eine Million Einwohner mehr als in Berlin) und davon leben allein 2 Millionen in Brisbane. Noch eine Besonderheit in Queensland ist, dass diese im Gegensatz zu New South Wales, Victoria und South Australia keine Sommer- oder Winterzeit hat. So ist, obwohl die Bundesstaaten NSW und QLD auf dem gleichen Längengrad liegen, eine Kontrolle der Uhr für jeden Reisenden notwendig. 
Gut ist, wenn man dafür ein Handy hat. Denn das stellt sich beim Erkennen des Mobilnetzes automatisch um.
 

Fernsehsender in AUS

Hier auch etwas, was einem aus Europa fremd ist: wegen der unterschiedlichen Zeitzonen haben die nationalen Fernsehsender pro Bundesstaat ein eigenes Programm. So werden die Hauptnachrichten immer zur Ortszeit aus der jeweiligen Bundeshauptstadt gesendet und die Magazine haben den jeweiligen "regionalen" Moderator. So weiß Queensland immer als erster und Western Australia immer als letzter Staat, was in Australien so los ist.
 
Surfers Paradise
 
Nach kurzer Zeit, nachdem wir die Grenze überschritten haben, kommen wir recht schnell in eine Region, die sehr dicht mit Einfamilienhäusern bebaut ist. Am Horizont zeichnen sich eine Reihe Hochhäuser ab, die dicht nebeneinander stehen und parallel angeordnet sind. Merkwürdigerweise sieht man keine Häuser hinter dieser Reihe. Hier musste Surfers Paradise sein - das sich ganz charakteristisch mit dieser Hochhäuserfrontreihe direkt am Strand zeigt. Der Weg dorthin ist allerdings nicht so einfach zu finden. Denn wir finden keine Straße, die uns zu den Hochhäusern führt. Die Hauptstraße, die in den Ort hineinführt, verläuft irgendwann parallel an der Küste entlang. Immer mal wieder führen schmale Brücken an der Seite zu irgendwelchen Wohnsiedlungen, jedoch ist nicht zu erkennen, wie es zu den Stränden geht. Da die Hauptstraße langsam wieder landeinwärts führt, nehmen wir dann doch die letzte kleine Brücke, die zu den Wohneinheiten führt. Erst als wir diese überqueren, erkennen wir die Bauweise des Ortes. Wie in Venedig durchziehen hier Wasserstraßen die Stadt. Jedes Haus hat einen eigenen Zugang zum Wasser und auf der anderen Seite einen Zugang zur Straße. Das zeigt unser Navi aber nicht an, so muss man sich hier durch die kleinen Autostraßen wie durch ein Labyrinth kämpfen, um dort zu landen, wo laut Namen das Paradies für Surfer sein soll. Als wir uns durch diese Wohneinheiten schlängeln, fällt uns auf, dass an vielen Stegen der Häuser dicke Yachten liegen. Damit besuchen sich die Bewohner wohl gegenseitig oder machen einfach mal einen Ausflug aufs offene Meer. Hinter den Einfamilienhäusern liegen dann die Hochhäuser und die Straße geht nun auch nicht mehr weiter, denn der Strand vom Surfers Paradiese liegt nun vor uns.

Ein Paradies für Surfer?

Surfers Paradise Beach

Der Strand geht hier sehr flach ins Wasser und die Wellen sind daher auch sehr flach. Jedoch findet man hier kilometerweiten Strand. Im Gegensatz zu den anderen überschaubaren Stränden, die ich bis jetzt in New South Wales gesehen habe, können wir hier kein Ende des Strandes ausmachen. Trotz der kleinen Wellen bieten sich doch ein paar interessante Außnahmen. Ich beobachte eine Welle, die in voller Länge zum Strand und auf die Küste zurollt - sie bildet so eine Einheit mit dem Strand. Ob dieser Ort aber das Prädikat "Paradies" erhalten kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was mich an diesen Ort störte, ist die fehlende Landschaft, die die lange Reihe der Hochhäuser komplett verdeckt. 
 

Q1 Tower

Eine Attraktion hat Surfers Paradise allerdings zu bieten: nämlich das höchste Gebäude Australiens. Das fällt einem vorort zwar leider nicht so auf, da einem der Vergleich fehlt, doch von dem 230 Meter hohen Skydeck kann man versuchen, das Ende des Strandes zu finden.
Wir machen hier jedoch nur ein kleines Probebad im Meer und suchen uns dann einen Platz in einem Café der Hotels. So genießen wir bei laufender "Café del Mar" Musik den Blick auf das Meer und quasseln so vor uns her. Dann fahren wir weiter nach Brisbane, das nur noch eine Stunde entfernt ist.
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