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Mein erster Job in Australien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Location: Blacktown, New South Wales
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Der Arbeitsvermittler von AIFS gibt mir eine Telefonnummer die ich sofort anrufe und ohne weitere Nachfrage nach Qualifikation usw.haben Sie mir die Arbeitszeiten mitgeteilt und gesagt wo ich mich mit Ihnen für den ersten Arbeitstag melden soll.

Uii ... das ging schnell. Ich habe meinen ersten Job!


Eigentlich sollte dieser Job 3 Tage dauern, von Freitag bis Sonntag. Ich war jedoch am Freitag noch beim einem Surfkurs und so konnte ich nur zwei Tagen dort arbeiten.

Stress auf dem Arbeitsweg

Ich fahre am Samstag von Kings Kross (wo ich für zwei Tage ein Zimmer habe) mit dem Zug los. Zuvor kaufte ich mit extra einen Bahnfahrplan im vor hinein und druckte mir Fahrzeit und Strecke aus. Ich bin sogar noch extra eine halbe Stunde früher als nötig losgefahren, um nicht am ersten Arbeitstag in Australien zu spät zu kommen. Natürlich wie es in so einem Fall immer so ist stoppt der Zuge mitten auf meiner Strecke an einem Bahnhof und alle werden aufgefordert in Busse einen umzusteigen, Schienersatzverkehr! Kein Problem denke ich, den ich habe ja immer noch eine halbe Stunde Puffer. Nach einer Weile bekam ich dann doch ein mulmiges Gefühl. Ich stelle fest das läuft hier nicht ganz so wie ich es aus Berlin gewöhnt bin. Erst müssen wir 15 Minuten auf den Bus warten und dann steht der Bus auch nochmal 15 Minuten und wartete auf einen andern Zug. Nun ist mein Puffer natürlich vollkommen aufgebraucht. Als der Bus dann noch in einen Stau kommt benötige ich statt die angegebene 1 Stunde und 6 Minuten, am Ende ganze 2 Stunden gebraucht und komme natürlich total zu spät.

No worries

Also rufe ich meinen Arbeitgeber an und zu meiner großen Überraschung ist das vollkommen in Ordnung. (Ich bin auch später noch total erstaunt wie Flexibel alle meine Vorgesetzten wo ich arbeite zu mir waren. Das ist ganz generel das nationale Motto von Australien und manifestierte sich in zwei Wörtern: "No worries" (keine Sorge).)

Hilfsbereitschaft und Personal

Für mich ungewöhnlich ist auch, dass an jeder Station wo etwas ungewöhnlich passiert immer jemand vom Personal in der Nähe ist. Die sind auch jederzeit ansprechbar, obwohl die Information  die man benötigt überall ausgehangen sind. Es sind ganze dreier Gruppen die dafür zur verfügung stehen. In der Stadt ist mir schon zuvor aufgefallen, das die Polizei sogar immer mit 5 Personen auf Streife gehen. Vielen Personen sind gerade bei den Verkehrsbetrieben auch notwendig, denn keiner der Passanten die ich beobachte liest die Hinweise sonder fragt die Angestellten.

Arbeitskleidung

Nun werde ich in meinen Job eingewiesen. Ich bekomme ein weißes T-Shirt und eine rote Weste. Ein Phänomen was mir auch schon hier aufgefallen ist: Irgendwie tragen alle Australia die in der Öffentlichkeit arbeiten eine Weste, selbst wenn Sie schon eine Uniform anhaben.

Arbeitsplatz

<Mein Job ist ein Stand wie man Ihn auf einem Rummel kennt, wo Enten geangeln werden können. Unter den Ente ist eine Nummer und anhand der Nummer kann der "Fischer" einen Preis bekommen. Ein Spiel kostet $ 4.00 (ca. 2,50 €) und die Kinder kommen in scharen. Keiner der Eltern meckert, dass vielleicht $4 ein bisschen viel sind und Sie ja auch schon Eintritt am Anfang zahlen mussten. Die Kinder durften alles und so oft Sie wollten. Viele haben sogar gleich 3 Spiele gekauft, für $ 10.00 (ca. 6,00 €).

Englisch in der Arbeitswelt

Englisch sprechen ist kein Problem bei dem Job. Meine Chefin sowie die Kunden können ich gut verstehen, bis vielleicht wenige Ausnahmen.

AU$

Was ein bisschen schwieriger ist, ist das neue Geld zu erkennen. Es wird im Gegensatz zum Euro immer kleiner, so mehr Wert es hat. Ab dem Nachmittag habe ich mich an das Geld gewöhnt.

Easy going

Zwischendurch mal eine Pause zu machen ist auch kein Problem. Wenn man vom Stand einen "Break" (Pause) brauchte wird man von einer anderen Person schnell abgelöst oder der Stand ist einmal kurz nicht besetzt.

Fazit

Am zweiten Arbeitstag musste ich in ein anderes Hostel ziehen, weil da nicht die ganze Zeit ein Platz frei war. Leider konnte man in diesem Hostel erst um 9:00 AM aus-checken und somit kann ich erst um 11:00 Uhr statt den regulären Anfang um 10:00 Uhr beginnen. Jedoch auch das war kein Problem und wurde sofort akzeptiert. In Deutschland wäre ich wahrscheinlich schon bei dem ersten Ding rausgeworfen worden. Aber hier scheinen das alles ein bisschen anders zu laufen. Dazu werde ich auch bald noch etwas schreiben. Am Ende meiner Zeit wurde sogar auch noch gefragt ob ich nicht in einem Monat noch einmal für die Firma arbeiten möchte. Nach all dem was ich hier gesehen und von Einheimischen gehört habe, lässt mich zu dem Schluss kommen:

Wer in Deutschland noch unter diesen Arbeitsbedingungen arbeitet, muss eigentlich blöd sein. 

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